Alles Gold was glänzt? Nicht ganz.

Hier eine kurze Zusammenfassung dessen, was uns nach den vergangenen 3 Monaten positiv in Erinnerung bleibt und was uns gestört hat bzw. was wir hier nicht super finden.

Gut

Egal ob im kleinen Tante Emma Laden oder im großen Kaufhaus: Die meisten Angestellten sind freundlich und grüßen mit einem „Hallo, wie geht’s dir?“ „Gut“ „Danke, mir auch“.

Auch die Passanten auf der Straße grüßen häufig.

Die Kleidung ist meistens leger, auch zum Termin in der Bank kann man in Jogging Hose und Turnschuhen. Im Supermarkt fällt man Barfuß nicht auf.

Der Straßenverkehr ist übersichtlich geregelt, auf der Autobahn fährt man selten schneller als 120km/h. An Zebrastreifen wartet man als Fußgänger nicht lange.

Das Menschenvertrauen wird bei einigen groß geschrieben, und man geht offen auf Fremde zu.

Rauchen ist hier nicht gerade cool und vor allem doppelt so teuer wie in Deutschland. Neuseeland ist fast rauchfrei.

Zumindest in der ländlichen Gegend wird ökologische und nachhaltige Landwirtschaft und Ernährung sehr geschätzt.

Viele Landflächen Neuseelands sind Naturparks und stehen teils unter strengem Naturschutz.

Die Ureinwohner Neuseelands werden unterstützt in ihrem eigenständigen Lebensstil und nicht unterdrückt oder verdrängt.

Öffentliche Toiletten: super! In fast jeder Ortschaft vorhanden, meistens sauber UND kostenlos!

Schlecht

Der Lebensunterhalt ist vergleichsweise teuer. Die Mieten und Grundstückspreise in den Städten sind unverhältnismäßig teuer. Auch Lebensmittel, vor allem Gemüse ist oftmals sehr teuer.

Brot wie man es in Deutschland kennt findet man selten bis gar nicht. Auf den Verpackungen steht „Qualität wie europäisches Vollkornbrot“, und was bekommt man: einen etwas besseren Toast.

Neuseeland ist nicht halb so grün wie viele denken. Fahrradwege sucht man vielerorts vergeblich, alle fahren mit dem Auto, Öffentliche Verkehrsmittel sind oft nicht vorhanden, teuer oder schlecht organisiert, in vielen Supermärkten kann man sich vor Plastiktüten und Verpackungen kaum retten und mit der Mülltrennung macht man’s sich sehr einfach.

Die Einnahmen durch Tourismus sind wichtig für Neuseeland. Das merkt man spätestens am Eingang zur nächsten Sehenswürdigkeit: Immer öfter wird man zur Kasse gebeten um Zutritt zu erhalten.

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