Australia

… ist rießen groß! Seit genau einer Woche sind wir nun auf dem australischen Kontinent unterwegs. Auch wenn wir den Temperatur Unterschied gleich positiv bemerkt haben, hat es doch ein paar Tage gedauert, mit der neuen Umgebung warm zu werden. Von der wunderschönen Landschaft Neuseelands auf engstem Raum sind wir schon sehr verwöhnt.

In Sydney angekommen wurden wir erstmal überwältigt von der Masse an Menschen, Autos und Hochhäusern. Neuseeland mit rund 4,5 Millionen Bewohnern (16 Menschen pro km²) war halt doch etwas ruhiger. (Zum Vergleich: Sydney hat 4,6 Millionen Einwohner, 2781 Menschen pro km²)

Nach wenigen Tagen Sightseeing verließen wir Sydney mit dem Zug in Richtung Norden. Nach drei Stunden Zugfahrt sind wir in dem kleinen Städtchen New Castle angekommen. Verwundert haben wir festgestellt, dass wir den Abstand zu Sydney auf unserer Landkarte kaum vergrößert haben.

Auch landschaftlich hat sich nicht merklich was verändert. Auch nicht nach weiteren 200km, die wir vor 3 Tagen per Anhalter zurückgelegt haben. Heute Nacht verlassen wir den Bade und Surfer Ort Port Macquarie. Hier hatten wir eine sehr gemütliche Zeit in einem netten Hostel. Dank der Nebensaison ist es nirgends überfüllt und wir können ganz gut relaxen. Weiter geht die Reise mit dem Bus zur Gold Coast, auch genannt Surfers Paradise.

Foley Towers, Christchurch

Dies ist nun also unser letztes Wochenende im Foley Towers Hostel in Christchurch, und nebenbei auch unsere letzten Tage in Neuseeland.
Im Hostel war nie besonders viel Aufregendes geboten, deshalb auch keine neue Einträge im Blog. Doch kam mit der Routine auch eine Atmosphäre auf, die wir in den letzten Monaten nicht sehr häufig erlebt haben. Gäste, die hier täglich ein- und ausgehen, wurden zu guten Freunden, und aus Leuten die hier mit uns arbeiten, wurde eine große Familie.

Am Sonntag packen wir dann unsere Rucksäcke, bevor es am Montag für uns nach Kaikura geht. Dort wollen nochmals Eindrücke davon mitnehmen, wie Neuseeland außerhalb des Hostels aussieht. Am Donnerstag verabschieden wir uns dann von der Insel. 15:55Uhr steigen wir in den Flieger nach Sydney. Zeit für ein neues Abenteuer.

DSC05681

DSC05671 DSC05682 DSC05659 DSC05672 DSC05676 DSC05680

DSC05633DSC05628DSC05637

Christchurch

Unser Blog lebt noch…

Der letzte Eintrag ist schon eine Weile her, da uns in der Bibliothek das Tablet geklaut wurde. Auf den Überwachungskameras sei nicht einmal festgehalten, dass wir beide in der Bibliothek waren und somit auch nicht der Täter. Daraufhin meldeten wir den Diebstahl bei der Polizei, die uns zwar wenig Hoffnung machte dennoch sehr freundlich bei der “Suche” unterstütze. Wir sind verschiedene Secondhand Geschäfte abgefahren, um unsere Details abzugeben – für den Fall, dass jemand versucht es zu verkaufen. Nach einer Weile gaben wir jedoch jede Hoffnung auf.

Nichts ahnend klingelte eines Abends das Telefon – unbekannte Nummer. Die nette Dame von der Polizei überraschte uns mit der erfreulichen Nachricht, dass das Tablet tatsächlich wieder aufgetaucht ist.

Nach einigen Turbulenzen sind wir jetzt im Foley Towers Hostel angekommen, wo wir beide arbeiten können und somit keine Unterkunft bezahlen müssen. Wir arbeiten 15 Stunden am Wochenende und ich (Eva) arbeite Montag bis Freitag jeweils 3 Stunden täglich. Da Simon einen Vollzeit Job in einer Metallfirma ergattert hat erledigen wir seine Arbeit im Hostel gemeinsam.

Christchurch scheint aufs erste nicht gerade attraktiv, um hier zu leben, da die Zerstörungen des Erdbebens im Februar 2011 noch überall zu sehen sind. Trotzdem gibt es schöne Ecken, in denen der Wiederaufbau gelungen ist (z.B. “Re:Start” = Container-Landschaft mit Geschäften, außerdem gibt es in der gesamten Stadt viele schöne Graffitis…)

DSC03138

Simon mit seinem neu ergatterten Longboard aus einem der Secondhand Shops

DSC03082

typischer Anblick wie man es an jeder zweiten Straßenecke der Innenstadt sieht

DSC03099

gelungener Wiederaufbau (noch nicht vollendet)

DSC03088

Viele Geschäfte mussten schließen und konnten bis jetzt nicht wieder öffnen

DSC03076

Wir verlassen das Nest

… und stürzen uns in ein neues Abenteuer.

Zwei wirklich schöne Wochen in Franz Josef gehen nun zu Ende. Und wir sind nicht selten in Verlegenheit geraten, hier noch ein paar Tage länger, isoliert von Stress und Trubel zu relaxen. Für entspannte 2 bis 3 Stunden Arbeit am Tag als Gegenleistung, übernachteten wir im rustikalen aber doch gemütlichen Privatzimmer mit Fernseher, im Montrose Hostel am Franz Josef Gletscher.

Staubsaugen, Betten machen und Badezimmer reinigen.. Kein Traum Job. Aber in Umgebung von wirklich tollen Leuten die zu echten Freunden wurden, war die Arbeit bald vergessen .

So machen wir uns morgen auf zu neuen Ufern, und hoffen in Christchurch auf Arbeit und Unterkunft.

DSC02988DSC02993DSC03011DSC02987DSC03005DSC02975DSC02946DSC02985